München, Stadt im Klimawandel

Veränderungen der Stadtlandschaft.

Wie schon beim Forschungsauftrag „Stadtklima“ der LMU München 1979 festgestellt wurde, unterteilt sich das Stadtklima in den verschiedenen Bereichen der Stadtviertel in das „Kleinklima“. So stehen über dem Norden und der Innenstadt von München, besonders bei „Inversionslage“, viele giftige Schadstoffe über dem Stadtgebiet. An den Stadträndern im Westen, Süden und Osten werden die Schadstoffe dagegen durch die Frischluft verdrängt. Deshalb ist bei Planungen von Neubauten und Stadtviertel das Freihalten der „Frischluftschneisen“ besonders wichtig. An Sommertagen kann so in der versiegelten Stadt ein Stadtklima wie in der Wüste Sahara entstehen. An etwa 260 Tagen im Jahr findet kein Austausch der Frischluft über dem Stadtgebiet statt, weil „Inversionslage“ dies verhindert.

Besonders durch die heftigen Niederschläge, verursacht durch eine stärkere Verdunstung der Sonne im Klimawandel ist die versiegelte Stadtfläche eine große Gefahr für die Bürger. Die Wassermassen können keine Verteilung und keinen Abfluss finden und steigen so stark zwischen den Häusern an. Die ständigen Nachverdichtungen erhöhen diese Gefahr.

In vielen Jahren wurden für Stadtforschung, Stadtplanung und Umweltforschung Luftbildfotografien angefertigt.

Ehrenamt verpflichtet.

 

 

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