25.05.2022

Umweltfotografie

Der Klimawandel hat viele Ursachen und wird das Leben auf der Erde verändern.

Unerbittlich und unaufhaltsam verändert sich der Planet Erde und die Zerstörung durch den Menschen ist nicht mehr zu bremsen.

Extreme Hitze und dadurch entstehende extreme Kälte werden normale Temperaturen der Erde werden. Trockenheit und Dürre, heftige Niederschläge und Überschwemmungen werden zum normalen Wetter.

Sommertage im Winter und Wintertage im Sommer, die uns bekannten Kreisläufe der Natur haben sich verschoben.

Durch die ständige Zunahme der giftigen Schadstoffe in der Atmosphäre schmelzen die Pole und der Permafrost beschleunigt.

Da wird das Leben von Flora und Fauna und den Menschen auf dem Planeten immer schwieriger.

Neugierig bin ich auf die Auswirkungen des von mir 1974/76 entdeckten „Brennglas-Effekt“. Die geänderte Dichte der Atmosphäre, verursacht durch Treibhausgase, Co2 und viele andere giftige Schadstoffe, führt zu einem veränderten „Brechungs-Index“ und dadurch zu einer stärkeren Bündelung, besonders der UV-Strahlung der Sonne. Die partielle konzentrierte Erderwärmung steigt dadurch rasant an und Pole sowie Gletscher schmelzen um so schneller dahin. Gletscherschmelze und Auftauen von Permafrost sind die Folgen.

Bei der Besprechung (1979) zum Forschungsauftrag „Stadtklima“, bei dem ich als berufener Fernerkunder der LMU München teilgenommen habe und dazu die Infrarotaufnahmen s/w 800nm fotografierte, wurden diese Fotografien in Oberpfaffenhofen bei der „DLRF“ den Wissenschaftlern (Physiker der Atmosphäre) zur Beurteilung und Kenntnisnahme gezeigt. Erstmalig in Deutschland wurden zum Thema „Klimawandel“ dazu Fotografien angefertigt.

1970 wurde mit der Arbeit zum Thema „Umweltfotografie“ begonnen, weil bereits seit 1968 der „Club of Rome“ vor einer düsteren Zukunft der Menschheit gewarnt hatte.

Im Januar 1977 wurde nach meinem Vorschlag von 1976 erstmalig in Deutschland eine Fassade in München, Blumenstraße 28, nach Energieverlusten mit einer Wärmebildkamera (Thermographie) der Firma „AGA“ aus Schweden, untersucht. Die erheblichen Verluste und sinnlose Energieverschwendung zum Schaden des Geldbeutels und der Umwelt konnte so dargestellt werden. Für diesen Vorschlag zahlte die Stadt München eine Prämie von DM 250.-, da habe ich mich gefreut. Ab da hätte man in Stadt und Land mit der energetischen Sanierung von Gebäuden beginnen können. So wären die letzten 45 Jahre nicht ungenutzt vergangen.

Es war geplant, daß nach einer Ausstellung des ersten deutschen Astronauten (West) eine Ausstellung meiner Fotografien in der „Linhof-Galerie“ in München stattfinden sollte. Leider hat sich das nicht realisieren lassen, weil die Firma „Linhof“ in Insolvenz ging. Die Produktion der feinen und exakten Kameras wurde aber weitergeführt und so gibt es Linhof bis heute.

Es hat mich besonders gefreut, als ich zum 100-jährigen Firmenjubiläum von „Linhof“ als Gast eingeladen war. Meine Fotografien zur Umwelt haben der Chefin, Frau Karpf-Kerkman gut gefallen.

„Deutsche Wertarbeit“ war einmal auf der ganzen Welt geschätzt, sie war „Nachhaltig“ und „Langlebig“ und damit „Umweltfreundlich“.

Digitale Fotografie, Video, Audio und damit Multimedia verändern die Sehweise und das Verhalten der Menschen im 21. Jahrhundert. Fotografie ist eine „Zeitmaschine“ und hält Motive des Lebens auf der Erde fest. Vergangenheit, Jetztzeit und Zukunft können so dargestellt werden. Aber es wird auch gezeigt: Nichts bleibt so, wie es ist.

Ab September 1970 wurden im Auftrag von Stadtschulrat Prof. Dr. Anton Fingerle nach einer Prüfung durch 6 Rektoren an 3 Ganztagen und Erstellung der Lehrpläne zur Genehmigung durch das Staatliche Schulamt bis zum Dezember 1988 über 4000 Lehrkräfte aller Schularten in die audiovisuelle Medientechnik an jeweils 3 Tagen der Woche in Fortbildungskursen eingewiesen. Gleichzeitig wurden 103 audiovisuelle Medienlabore an Schulen in München von mir geplant und nach Ausbau (Baureferat, Baudirektor Wirth), betreut. Schülerinnen und Schüler konnten so den Umgang mit audiovisuellen Medien (Multimedia) üben.

Foto, Video und Audio (Ton) sind heute wichtige Techniken der „Mediengesellschaft“.

„Medienkompetenz“ ist eine wichtige Grundlage für das Leben der nächsten Generationen.

Nur wer über Lügen und Betrügen, Unwahrheiten und Wahrheit, Fakten und Meinungen Bescheid weiss und sich objektiv informieren kann, ist nicht als hilfloser und überforderter Mensch den vielen Strömungen und Verführungen von Multimedia ausgeliefert. Die freie und unabhängige Entscheidung des Einzelnen hat deshalb eine wichtige Funktion in der Demokratie. Die zu fördern und unterstützen ist ein pädagogischer Auftrag.    

Im Schulreferat der Stadt München wurden so ab 1970 erstmalig in Deutschland Lehrkräfte aller Schularten im Umgang und Einsatz für die Schüler mit audiovisuellen Medien (Multimedia) in Theorie und Praxis unterrichtet.

Als ich 1980 auf der Medienmesse „Visodata“ als Fachberater für die Zukunft der Medien an Schulen am Stand des „FWU“ die Lehrkräfte aus Deutschland beraten habe, sagte ich ihnen die Realität von heute als Multimedia-Zukunft vorher. Dies konnte ich deshalb, weil ich als Funker den „Funkmüll“ aus der ganzen Welt mit Störern, Verbrechern, bösartigen Geschwätz mit Drohungen und Geschwafel, schon lange davor gehört und erlebt hatte.

Ganz wichtig ist der „Ausschalter“ oder „Abschalter“ (Power out, off), der bringt Ruhe und Entspannung von dem Medienmüll. Da kann man dann wieder ein Buch zur Hand nehmen oder einen Spaziergang machen oder einem Hobby nachgehen. Bringt auch eine echte Energieeinsparung, dies ist besonders für den Geldbeutel wichtig und eine Reduzierung der schädlichen Funkstrahlung auf den Kopf und den Körper mit seinen Organen tut dem User auch gut.

18 Jahre habe ich im Schulreferat München audiovisuelle Medien unterrichtet. Das war eine schöne und sinnvolle  Aufgabe. Danke an die guten Lehrkräfte aller Schularten, die meine Vorschläge und Vorstellungen in die Tat umsetzten. Sie waren wirklich engagierte „Medienpädagogen“ und wir waren immer ein gutes Team. Aber auch die Freude und Mitarbeit der Schüler*innen in den Schulen haben bestätigt, nur mit „Wissen“ und „Können“ ist die Zukunft zu bewältigen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

9.05.2022

Natur

Natur ist die Basis des Lebens auf der Erde.

Das Verschwinden der Insekten wird Flora und Fauna stark verändern.

 

28.03.2022

Baustellen

Die Baustelle ist das Fundament der Architektur.

 

 

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1984 konnten bei einer Reise Fotografien vom Norden der DDR angefertigt werden.

Die Originale wurden dem Museum www.stiftung-reinbeckhallen.de/privatfotografie in Berlin geschenkt.

Ab dem 20.11.2021 kann man einige davon in der Ausstellung „…irgendwer hat immer fotografiert“ ansehen.

 

 

 

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