20.10.2021

Digitale Fotografie und Multimedia

Digitale Fotografie, Video, Audio und damit Multimedia verändern die Sehweise und das Verhalten der Menschen im 21. Jahrhundert. Fotografie ist eine „Zeitmaschine“ und hält Motive des Lebens auf der Erde fest. Vergangenheit, Jetztzeit und Zukunft können so dargestellt werden. Aber es wird auch gezeigt: Nichts bleibt so, wie es ist.

Ab September 1970 wurden im Auftrag von Stadtschulrat Prof. Dr. Anton Fingerle nach einer Prüfung durch 6 Rektoren an 3 Ganztagen und Erstellung der Lehrpläne zur Genehmigung durch das Staatliche Schulamt bis zum Dezember 1988 über 4000 Lehrkräfte aller Schularten in die audiovisuelle Medientechnik an jeweils 3 Tagen der Woche in Fortbildungskursen eingewiesen. Gleichzeitig wurden 103 audiovisuelle Medienlabore an Schulen in München geplant und nach Ausbau betreut. Schülerinnen und Schüler konnten so den Umgang mit audiovisuellen Medien (Multimedia) üben.

Foto, Video und Audio (Ton) sind heute wichtige Techniken der „Mediengesellschaft“.

„Medienkompetenz“ ist eine wichtige Grundlage für das Leben der nächsten Generationen.

Nur wer über Lügen und Betrügen, Unwahrheiten und Wahrheit, Fakten und Meinungen Bescheid weiss und sich objektiv informieren kann, ist nicht als hilfloser und überforderter Mensch den vielen Strömungen und Verführungen von Multimedia ausgeliefert. Die freie und unabhängige Entscheidung des Einzelnen hat deshalb eine wichtige Funktion in der Demokratie. Die zu fördern und unterstützen ist ein pädagogischer Auftrag.    

Im Schulreferat der Stadt München wurden so ab 1970 erstmalig in Deutschland Lehrkräfte aller Schularten in den Umgang und den Einsatz für Schule und Schüler mit audiovisuellen Medien (Multimedia) in Theorie und Praxis unterrichtet.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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