15.02.2019

Umweltfotografie

Umweltfotografie versucht mit verschiedenen indirekten und direkten fotografischen Techniken die Veränderungen im Klimawandel darzustellen.

1970 wurde von mir die Fotografie „Luftverschmutzung“ angefertigt, die 1971 im Buch „München Heimat und Weltstadt“ veröffentlicht wurde.

Der Klimawandel bringt Sommertage im Winter und Wintertage im Sommer. Große Unterschiede der Temperaturen von kalt/warm und warm/kalt verursachen Dürre und Trockenheit und Starkregen mit Überschwemmungen, Hitzewellen und extremer Kälte mit viel Schnee. Viele Menschen werden ihre Heimat verlassen müssen, weil ganze Landstriche unbewohnbar werden. Man sollte sich ziemlich schnell darauf vorbereiten um dem Klimawandel so begegnen zu können.

1979 habe ich am Forschungsauftrag „Stadtklima“ der LMU München als Fernerkunder teilgenommen. Die von mir angefertigten Infrarotfotografien 800nm (s/w) „Oberflächenverhalten von versiegelten Stadtflächen“ brachten neue Erkenntnisse zur Bautechnik und Architektur in Großstädten und Metropolen. Gleichzeitig wurde erstmals die große Belastung an Schadstoffen über dem Stadtgebiet untersucht. An etwa 260 Tagen im Jahr besteht eine „Inversionslage“ über dem Stadtgebiet und die Schadstoffe verdichten sich dann in der Stadt. Eine Frischluftschneise zieht in etwa 400 Metern Höhe über die Stadt hinweg.

Leider sind viele Jahrzehnte ungenutzt vergangen, in denen man ernsthafte Verbesserungen zur Umwelt vornehmen und die Umweltschädigungen reduzieren hätte können.

So wird der Klimawandel rasant viele Veränderungen und Änderungen auf der Erde bringen. Die Erde wird ein anderer Planet werden.

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